BOUNTY RECORDS

ÜBER UNS

Ein buntes Graffiti-Garagentor in einem Wohnhaus im Unionviertel, ein unscheinbarer Hinterhof, umgebaut als Büro mit Garten und die Gaststätte „Haus Frommberg“ in Blickweite. Im ersten Moment nichts Ungewöhnliches für das neue Kreativ-Quartier entlang der Rheinischen Strasse, doch bei genauerem Hinsehen, kommen Fragen auf. Auf dem Tor prangt groß der Schriftzug „Wolf GTI“, daneben der Schatten einer Person in blau gehalten und ein dunkler Wolf skizziert. Neben der Haustür ein schwarzes Schild mit einer Fregatte und dem Namen „Bounty“. Es ist der Stammsitz der Kommunikations-Agentur Bounty, die seit kurzem auch Heimat eines Hip-Hop-Labels ist. Eigentlich wollte Christian Hauck 2015 das sechsjährige Bestehen seiner Firma mit Freunden und Live-DJ feiern, doch aus der DJ-Anfrage entstand in kürzester Zeit eine musikwirtschaftliche Traumreise mit festen Zielen. „Ich wollte für die Party einen guten Hip-Hop-Künstler und dachte dabei sofort an den Wolf.“ erklärt Hauck, den zuvor das im Juli veröffentlichte Video „Der Phrasensmasher“ vom Wolf begeisterte. Anfang September trafen sich Jens Albert alias der Wolf und Christian Hauck erstmals und wie der Zufall es wollte, hatte Albert unabhängig der DJ-Anfrage auch den Kontakt gesucht, da er Oldtimer für sein neues Musikvideo suchte, die Hauck mit der Agentur ebenfalls vermietet. „Ich habe stylische, coole, alte Autos für den Dreh bei Christian gesucht und die Chemie zwischen uns beiden stimmte von Anfang an.“ schmunzelt Albert, der zur der Zeit parallel ein Label für sein neues Album suchte.

15 Jahre ist es her, dass der Wolf sein letztes Album veröffentlich hat und mit den 15 Songs vom neuen „Turbo Funk“ die vielleicht letzte Chance auf sein Comeback versuchen will. Es folgten einige Treffen und beim Bierchen im 80er-Ambiente von Haus Frommberg wurde final der Entschluss gefasst, zusammen mit dem Studioinhaber Martin Zybon das Label „Bounty Records“ zu gründen – jeweils zu einem Drittel paritätisch verteilt. Die Kombination der drei Kreativ-Köpfe aus den Bereichen Künstler, Marketing und Produktion ist wirtschaftlich betrachtet perfekt und man begibt sich in keine Abhängigkeit Dritter. „Alle drei großen Stücke der Musik-Torte gehören uns und müssen nicht mehr verteilt werden.“ bringt es Hauck auf den Punkt. Noch im September wurde das Label gegründet und die wirtschaftlichen wie künstlerischen Eckpfeiler sind gesetzt. Dazu zählen neben dem Label im Unionviertel, dem Studio und der Marketingplattform vor allem die Wolf-Produktionen. Während das Album Turbo Funk erst im Frühling 2016 veröffentlicht wird, erfolgt zuvor Anfang des Jahres die zweite Singleauskopplung „Wolf GTI“ mit dem soeben produzierten Musikvideo. Selbiges ist mit vier weiblichen Models in vier Oldtimern wie dem T1 oder dem Speedstar gedreht worden und zeigt eine interessante Reise durch Dortmund – fernab von Klischee-Kulissen wie die der Industriekultur. „Das Video wird sicherlich auch Dortmund Tourismus Spass machen.“ ergänzen sie und setzen mit dem Label-Logo und dem Video auf liebevollen Oldschool-Charme mit Wiedererkennungswert. Das Album selber wird neben den digitalen Kanälen und als CD auch in einer Sonderedition, handsigniert als Vinyl erscheinen. „Doch wir wollen noch mehr machen.“, sind sie sich einig und planen bereist weitere Projekte. Dazu zählt die landesweite Suche nach weiteren Künstlern, kombiniert mit der Nachwuchsförderung in der Hip-Hop-Hochburg Dortmund. Zudem plant das Bounty-Trio zukünftig regelmäßige Label-Partys, eine eigene Merchandising-Palette sowie ein virtuelles Museum für Hip-Hop.

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